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Im Anfang war das Wort

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. (Prolog des Johannesevangeliums)

Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein. Unsere größte Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein. Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten.
Wir fragen uns: Wer bin ich denn, dass ich so brillant sein soll? Aber wer bist du, es nicht zu sein? Du bist ein Kind Gottes. Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst. Sich klein zu machen, nur damit sich andere um dich herum nicht unsicher fühlen, hat nichts Erleuchtendes. Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, der in uns ist, zu manifestieren. Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen. Und wenn wir unser Licht scheinen lassen, geben wir damit unbewusst anderen die Erlaubnis, es auch zu tun. Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch die anderen. (Auszug aus der Antrittsrede von Nelson Mandela, Gedicht von Marianne Williamson.)

Program­mierungen für die eigene Person

Selbstprogrammierung ist eine äußerst machtvolle Methode, sofern die gewünschte Veränderung mit dem göttlichen Willen und dem göttlichem Zeitplan in Einklang stehen, sowie der innere Saboteur (Zweifel / Zellgedächtnis) ausgeschaltet werden kann.

  1. Lieber Gott, ich bitte, dass jeder einzelne Moment jedes Tages sich in vollständiger und vollkommener Übereinstimmung mit dem göttlichen Willen im göttlichen Zeitplan entfaltet.

  2. Ich bitte, dass alles, was ich mitteile und weitergebe, in jedem Moment dem höchsten Wohl anderer und meinem eigenen höchsten Wohl dient.

  3. Ich bitte, dass die Energiefelder meines physischen, emotionalen, mentalen und spirituellen Körpers in perfekter Übereinstimmung gebracht werden, damit sich mein Göttliches Selbst auf der physischen Ebene und allen Existenzebenen vollkommen manifestieren kann. Und zwar in einer Weise, die mir großen Spaß, Leichtigkeit, Gnade, Freude und Fülle bringt.
    (Diese Programmierung schaltet den inneren Saboteur aus.)

  4. Alle meine Körper sind eingestimmt, straff, fit und gesund. Sie schwingen und drücken sich in perfektem und synchronen Einklang, mit dem Takt von Gott aus. Dies ist die Wahrheit, unabhängig davon, ob ich esse, schlafe, übe oder meditiere.

  5. Ich bitte, dass sich mein nächster Schritt im göttlichen Plan mir klar offenbart und jetzt auch die Ressourcen zu mir kommen und die perfekten Mitspieler, die mit mir die Schöpfung und Umsetzung dieses Plans teilen, so dass er JETZT physisch manifestiert werden kann.

  6. Ich weise meine ICH BIN Präsenz an, all diejenigen Talente, Begabung und Informationen aus vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Leben in mein Bewusstsein zu bringen, die mich bei der Erfüllung meines Teils des göttlichen Plans auf der physischen Ebene JETZT weiter befähigen.

  7. Ich befehle meinem Körperbewusstsein ganz und gar aufmerksam und anwesend zu sein. Ich befehle, dass mein Körperbewusstsein von diesem Augenblick an sämtliche Vitamine, Nährstoffe und Nahrung, die für ausgezeichnete Gesundheit erforderlich sind, aus den pranischen Kräften aufnimmt.

  8. Mit dem festen Entschluss, eine Veränderung herbeizuführen, bitte ich ergeben die geistige Hierarchie*, alle negativen und schädlichen Erinnerungen aus vergangenen, gegenwärtigen und künftigen Leben aus meinen physischen, emotionalen, mentalen und spirituellen Körpern zu entfernen und aufzulösen.
    (* An dieser Stelle können Sie Ihre persönliche spirituelle Kontaktadresse einfügen.)

Die 5 Voraussetzungen für das Ausüben von Magie

Wenn es bestimmte Voraussetzungen für den Glauben an magische Kräfte gibt, der es ermöglicht die erforderlichen magischen Kräfte auszuüben, so werden sich diese Voraussetzungen unweigerlich einstellen.
(Aus dem Buch "Es" von Stephen King.)

Jesus Christus

Alles kann, wer glaubt

Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann! (Mt 10,28)
Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute! (Rom 12,21)

Gebet am Ölberg

Abba, Vater, alles ist dir möglich. Nimm diesen Kelch von mir! Aber nicht, was ich will, sondern was du willst!

Vaterunser

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Wenn ihr nämlich den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, wird auch euch euer himmlischer Vater vergeben; aber wenn ihr den Menschen nicht vergebt, wird auch euer Vater euch eure Sünden nicht vergeben. (Mt 6,14-15)

Keiner, der in Versuchung gerät, soll sagen: Ich werde von Gott in Versuchung geführt. Denn Gott kann nicht in Versuchung kommen, Böses zu tun, und er führt auch selbst niemand in Versuchung. (Jak 1,13)
Es ist eine semitische Ausdrucksweise, die den Sinn hat: "Und lass uns nicht in Versuchung geraten!" Paulus sagte einmal:
Noch ist keine Versuchung über euch gekommen, die menschlich nicht zu bestehen ist. Gott ist getreu; er wird nicht zulassen, dass ihr über eure Kraft hinaus versucht werdet. (1 Kor 10,13)

Bergpredigt (Mt 5,1-7,29)

5:1 Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm. 5:2 Dann begann er zu reden und lehrte sie.

Die Seligpreisungen: 5,3-12

5:3 Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich. 5:4 Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden. 5:5 Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben. 5:6 Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden. 5:7 Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. 5:8 Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen. 5:9 Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden. 5:10 Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich. 5:11 Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. 5:12 Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt.

Vom Salz der Erde und vom Licht der Welt: 5,13-16

5:13 Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten. 5:14 Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. 5:15 Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus. 5:16 So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Vom Gesetz und von den Propheten: 5,17-20

5:17 Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. 5:18 Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. 5:19 Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich. 5:20 Darum sage ich euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.

Vom Töten und von der Versöhnung: 5,21-26

5:21 Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber jemand tötet, soll dem Gericht verfallen sein. 5:22 Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder sagt: Du Dummkopf!, soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber zu ihm sagt: Du (gottloser) Narr!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein. 5:23 Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und dir dabei einfällt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, 5:24 so lass deine Gabe dort vor dem Altar liegen; geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm und opfere deine Gabe. 5:25 Schließ ohne Zögern Frieden mit deinem Gegner, solange du mit ihm noch auf dem Weg zum Gericht bist. Sonst wird dich dein Gegner vor den Richter bringen, und der Richter wird dich dem Gerichtsdiener übergeben, und du wirst ins Gefängnis geworfen. 5:26 Amen, das sage ich dir: Du kommst von dort nicht heraus, bis du den letzten Pfennig bezahlt hast.

Vom Ehebruch: 5,27-30

5:27 Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen. 5:28 Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen. 5:29 Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird. 5:30 Und wenn dich deine rechte Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab und wirf sie weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle kommt.

Von der Ehescheidung: 5,31-32

5:31 Ferner ist gesagt worden: Wer seine Frau aus der Ehe entlässt, muss ihr eine Scheidungsurkunde geben. 5:32 Ich aber sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, liefert sie dem Ehebruch aus; und wer eine Frau heiratet, die aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch.

Vom Schwören: 5,33-37

5: 33 Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst keinen Meineid schwören, und: Du sollst halten, was du dem Herrn geschworen hast. 5:34 Ich aber sage euch: Schwört überhaupt nicht, weder beim Himmel, denn er ist Gottes Thron, 5:35 noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel für seine Füße, noch bei Jerusalem, denn es ist die Stadt des großen Königs. 5:36 Auch bei deinem Haupt sollst du nicht schwören; denn du kannst kein einziges Haar weiß oder schwarz machen. 5:37 Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen.

Von der Vergeltung: 5,38-42

5:38 Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn. 5:39 Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin. 5:40 Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dann lass ihm auch den Mantel. 5:41 Und wenn dich einer zwingen will, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm. 5:42 Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise nicht ab.

Von der Liebe zu den Feinden: 5,43-48

5:43 Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. 5:44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, 5:45 damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. 5:46 Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner? 5:47 Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? 5:48 Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.

Von Almosen: 6,1-4

6:1 Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen; sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel zu erwarten. 6:2 Wenn du Almosen gibst, lass es also nicht vor dir herposaunen, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gelobt zu werden. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. 6:3 Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut. 6:4 Dein Almosen soll verborgen bleiben, und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.

Vom Beten - Das Vaterunser: 6,5-15

6:5 Wenn ihr betet, macht es nicht wie die Heuchler. Sie stellen sich beim Gebet gern in die Synagogen und an die Straßenecken, damit sie von den Leuten gesehen werden. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. 6:6 Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten. 6:7 Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen. 6:8 Macht es nicht wie sie; denn euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet. 6:9 So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt, 6:10 dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf der Erde. 6:11 Gib uns heute das Brot, das wir brauchen. 6:12 Und erlass uns unsere Schulden, wie auch wir sie unseren Schuldnern erlassen haben. 6:13 Und führe uns nicht in Versuchung, sondern rette uns vor dem Bösen. 6:14 Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben. 6:15 Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.

Vom Fasten: 6,16-18

6:16 Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler. Sie geben sich ein trübseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. 6:17 Du aber salbe dein Haar, wenn du fastest, und wasche dein Gesicht, 6:18 damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern nur dein Vater, der auch das Verborgene sieht; und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.

Von der falschen und der rechten Sorge: 6,19-34

6:19 Sammelt euch nicht Schätze hier auf der Erde, wo Motte und Wurm sie zerstören und wo Diebe einbrechen und sie stehlen, 6:20 sondern sammelt euch Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Wurm sie zerstören und keine Diebe einbrechen und sie stehlen. 6:21 Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. 6:22 Das Auge gibt dem Körper Licht. Wenn dein Auge gesund ist, dann wird dein ganzer Körper hell sein. 6:23 Wenn aber dein Auge krank ist, dann wird dein ganzer Körper finster sein. Wenn nun das Licht in dir Finsternis ist, wie groß muss dann die Finsternis sein! 6:24 Niemand kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern lieben, oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon. 6:25 Deswegen sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben und darum, dass ihr etwas zu essen habt, noch um euren Leib und darum, dass ihr etwas anzuziehen habt. Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung? 6:26 Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? 6:27 Wer von euch kann mit all seiner Sorge sein Leben auch nur um eine kleine Zeitspanne verlängern? 6:28 Und was sorgt ihr euch um eure Kleidung? Lernt von den Lilien, die auf dem Feld wachsen: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht. 6:29 Doch ich sage euch: Selbst Salomo war in all seiner Pracht nicht gekleidet wie eine von ihnen. 6:30 Wenn aber Gott schon das Gras so prächtig kleidet, das heute auf dem Feld steht und morgen ins Feuer geworfen wird, wie viel mehr dann euch, ihr Kleingläubigen! 6:31 Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? 6:32 Denn um all das geht es den Heiden. Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht. 6:33 Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben. 6:34 Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug eigene Plage.

Vom Richten: 7,1-5

7:1 Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! 7:2 Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden. 7:3 Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? 7:4 Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! - und dabei steckt in deinem Auge ein Balken? 7:5 Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.

Von der Entweihung des Heiligen: 7,6

7:6 Gebt das Heilige nicht den Hunden, und werft eure Perlen nicht den Schweinen vor, denn sie könnten sie mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen.

Vom Vertrauen beim Beten: 7,7-11

7:7 Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet. 7:8 Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet. 7:9 Oder ist einer unter euch, der seinem Sohn einen Stein gibt, wenn er um Brot bittet, 7:10 oder eine Schlange, wenn er um einen Fisch bittet? 7:11 Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten.

Die Goldene Regel: 7,12

7:12 Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.

Von den zwei Wegen: 7,13-14

7:13 Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit, und viele gehen auf ihm. 7:14 Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng, und der Weg dahin ist schmal, und nur wenige finden ihn.

Von den falschen Propheten: 7,15-23

7:15 Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie (harmlose) Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe. 7:16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? 7:17 Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte. 7:18 Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten. 7:19 Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. 7:20 An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen. 7:21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt. 7:22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten, und haben wir nicht mit deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mit deinem Namen viele Wunder vollbracht? 7:23 Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Übertreter des Gesetzes!

Vom Haus auf dem Felsen: 7,24-27

7:24 Wer diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute. 7:25 Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es nicht ein; denn es war auf Fels gebaut. 7:26 Wer aber meine Worte hört und nicht danach handelt, ist wie ein unvernünftiger Mann, der sein Haus auf Sand baute. 7:27 Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es ein und wurde völlig zerstört.

Die Wirkung der Bergpredigt: 7,28-29

7:28 Als Jesus diese Rede beendet hatte, war die Menge sehr betroffen von seiner Lehre; 7:29 denn er lehrte sie wie einer, der (göttliche) Vollmacht hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten.

Eine Rose ist eine Rose, ist eine Rose

Am glücklichsten wären wir, wenn wir überaubt nichts erwarten würden - wenn wir nicht erwarten würden, dass die Sonne scheint, dass der Partner uns liebt und treu ist, dass die Mitmenschen sich lieb und nett gegenüber uns verhalten mögen. Versuchen wir, die Dinge so zu sehen, wie sie sind - ohne Bewertung: Es ist, wie es ist.
(Aus "das eine million! euro buch" von Jan van Helsing und Dr. Dinero.)

Das gröste Unglück der Menschen liegt in der Erwartung an den morgigen Tag.
(Seneca)

Wann werde ich erleuchtet?

Wenn du siehst, sagte der Meister.
Was sehen?
Bäume und Blumen, Mond und Sterne.
Aber die sehe ich jeden Tag.
Nein, was Du siehst sind Papierbäume, Papierblumen, Papiermonde und Papiersterne. Denn du lebst nicht in der Wirklichkeit, sondern in deinen Worten und Gedanken.
Und um genau zu sein, fügte er noch sanft hinzu: Du lebst ein Papierleben und wirst einen Papiertod sterben.

Nichtstun

Ein wohlhabender Industrieller sagte zu dem Meister: Welchen Beruf übt Ihr aus?
Keinen, sagte der Meister.
Der Industrielle lachte verächtlich: Ist das nicht Faulheit?
Du lieber Himmel, nein! Faulheit ist meistens ein Laster sehr aktiver Menschen.
Später sagte der Meister zu seinen Schülern: Tut nichts, und alle Dinge werden durch euch geschehen. Nichtstun bedeutet in Wirklichkeit sehr viel Tätigkeit - probiert es!

Das Wichtigste im Leben

Auszüge aus dem Buch von Eugen Drewermann

Es ist und bleibt die ewige Frage der menschlichen Geschichte, von welchen Mächten wir uns im letzten bestimmen lassen. Einzig die Liebe ist imstande, einen Menschen als göttlich zu erkennen; und einzig die Angst ist imstande, einen Menschen zum Gott zu erheben; an diesen beiden Möglichkeiten entscheiden sich Himmel und Hölle.

Wir Menschen sind auf dieser Welt die einzigen Lebewesen, die sich ängstigen können und müssen vor der Nichtigkeit und Zufälligkeit alles Existierenden.

Nicht woher jemand kommt, sondern wohin er geht, gibt seinem Dasein Richtung und Sinn; doch wohin er gehen soll, sagt ihm Gott einzig in dem Moment, da er "da ist, als der er da sein wird".

Als Moses am brennenden Dornbusch ihn nach seinem "Namen" fragte, antwortete Gott mit dem ebenso verhüllenden wie verheißenden Worten: "Ich bin da, als der ich dasein werde."

Ich bin, sagt Jesus, der Weg, und also gilt es, eine bestimmte Art von Leben zu Leben. Nur wer dies probiert, verliert die Angst, er lernt die Liebe, er bringt in sein Leben so etwas wie einen Raum des Behütetseins, und es beginnt die Ewigkeit mitten in der Zeit, er wird spüren, was es heißt, wirklich zu leben, und er versteht mit einem Mal, daß die Wahrheit des Christus keinen bestimmten Inhalt hat. Es geht nicht darum, dies und das zu glauben, sondern darum, auf dem eigenen Weg als Erfahrung Wahrheit zu spüren. So ist wirkliches Leben, alles tritt ein in eine Ruhe, die nicht mehr zerstört werden kann, in einen Frieden, den niemand zu rauben vermag, und es öffnet sich der Himmel, es trägt das Wasser, es wird weich und warm die Erde, auf der wir stehen, und es hat das Zeugnis der Güte mehr Kraft als der Haß und alle Feindschaft.

Es ist das Wichtigste, was wir im Leben lernen können: das eigene Wesen zu finden und ihm treu zu bleiben. Allein darauf kommt es an, und nur auf diese Weise dienen wir Gott ganz: daß wir begreifen, wer wir selber sind, und den Mut gewinnen, uns selber zu leben. Denn es gibt Melodien, es gibt Worte, es gibt Bilder, es gibt Gesänge die nur in uns, in unserer Seele schlummern, und es bildet die zentrale Aufgabe unseres Lebens, sie auszusagen und auszusingen. Einzig zu diesem Zweck sind wir gemacht; und keine andere Aufgabe ist wichtiger, als herauszufinden, welch ein Reichtum in uns liegt. Erst dann wird unsere Seele weit, erst dann wird unser Denken stark. Und erst mit allen Kräften, die in uns angelegt sind, dienen und preisen wir unseren Schöpfer, wie er es verdient.


Nützliches

7 Todsünden

  1. Stolz
  2. Neid
  3. Unkeuschheit
  4. Trägheit
  5. Zorn
  6. Geiz
  7. Unmäßigkeit

7 goldene Ws

Wer (Person, oder Personen) hat Was (Aktion und Ziel), Wann (Datum und Uhrzeit, oder Zeitraum), Wo (Ort, oder Orte; von Beginn bis Ende), Wie (Art der Aktivität), Womit (Werkzeuge, Hilfsmittel) und Warum (Grund, Motiv) getan?

Morsecode

A .-   | B -... | C -.-. | D -..
E .    | F ..-. | G --.  | H ....
I ..   | J .--- | K -.-  | L .-..
M --   | N -.   | O ---  | P .--.
Q --.- | R .-.  | S ...  | T -
U ..-  | V ...- | W .--  | X -..-
Y -.-- | Z --..

0 ----- | 1 .----
2 ..--- | 3 ...--
4 ....- | 5 .....
6 -.... | 7 --...
8 ---.. | 9 ----.

Natoalphabet

Alfa, Bravo, Charly, Delta, Echo, Foxtrott, Golf, Hotel, India, Juliett, Kilo, Lima, Mike, November, Oscar, Papa, Quebec, Romeo, Sierra, Tango, Uniform, Victor, Wiskey, X-Ray, Yankee, Zulu

Personalien

Nachname, Vorname, Geburtsname, Geburtstag, Geburtsort, Nationalität, Familienstatus, Strasse, Ort, Beruf, Telefonnummern, Emailadressen

Salvatoresche Klausel

Sollte eine Bestimmung der Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Veranstalter und Teilnehmer sind in einem solchen Falle verpflichtet, an der Schaffung von Bestimmungen mitzuwirken, durch die ein der unwirksamen Bestimmung wirtschaftlich möglichst nahekommendes Ergebnis erzielt wird.

SWAT-Analyse

Zinseszinsformel

Kn = Ko x (1 + P/100)n
n = Jahre
K = Kapital (Ko Startkapital; Kn Kapital nach n Jahren)
P = Prozentsatz

monatliches Ansparen

E = r * (12 + 13 / 2 * (q - 1)) * (qn - 1) / (q - 1)
E = Endsumme
r = regelmäßige Sparsumme am Anfang eines Monats 12 mal im Jahr
q = Zinsfaktor (= Zinssatz : 100 + 1 --> z.B. Zinssatz 5% Zinsfaktor = 1,05)
n = Anzahl der Jahre

Outdoor Wissen

Doppelschritt: ~ 1,5 m

Gehzeit: Stundenleistung in der Ebene (~ 4 km/h) + Stundenleistung in Höhenmetern (~ 800 m/h)

Gewitterentfernung: km = Sekunden / 3 (Schallgeschwindigkeit: 333 m/s bei 3°C; 340 m/s bei 15°C)

Tiefenmessung mittels Stein: m = Sekunden2 * 5 - 10% (Erdbeschleunigung: g = 9,8 m/s2)

Klinometer: Hält man ein Lineal im Abstand von 57,3 cm vor die Augen entspricht 1 cm einem Grad (360 cm (Umfang) / 2 / Pi).

Sechziger Regel: Eine Abweichung um 1° bedeutet auf 600 m = 10 m, 6 km = 600 m, 60 km = 1 km

Bewegung aller Himmelsobjekte: 15°/h von Ost nach West (360° / 24h)
=> bei einem Radius von 57,3 cm ergeben sich 2,5 cm Bewegung alle 10 Minuten (15°/6).

Polarstern: Betrachtet man den Großen Wagens als Schöpfkelle, dann verlängert man gedanklich die beiden letzten Sterne (nicht vom Griff) um ca. das Fünffache in die Richtung, in die Wasser ausfließen könnte oder erkennt man das Himmels-W (Kassiopeia) befindet sich der Polarstern oberhalb des äußeren linken Sternes in einer Distanz die zwei mal dem Abstand der beiden Endsterne entspricht.

Kreuz des Südens: Man verlängert den Querbalken um den Faktor 4,5 in Richtung Horizont. Dies ergibt einen imaginären Punkt oberhalb des Horizonts welcher die Südrichtung angibt.

Deklination: In Europa läuft die 0-Linie derzeit (2001) durch Nürnberg und Innsbruck. Wien hat zur Zeit eine Missweisung von 1°.

rechtwinkliges Dreieck: Wird einfach erzeugt mit einer Schnur mit 12 gleichen Teilstrecken (5:4:3).

Höhen-, Breitenmessung

mit dem Klinometer
Winkel in Grad zur Steigung: Höhe respektive Breite = Winkel in % / 100 * Entfernung (oder Höhe respektive Breite = tan α * Entfernung)
mit gleichseitigem Dreieck (Försterdreieck)
Anvisiert wird über die Hypotenuse bei waagrechter Kathete. Die Entfernung zum Objekt entspricht dann der Höhe (+ Augenhöhe), respektive Breite.
mittels Proportionalitätsmethode
HC / SB = AC / AB => HC = SB * AC / AB
        H
        |
   S    |
A--B----C

Entfernungsmessung

mittels Messstäbchenmethode (wenn Höhe, oder Breite des Objekts bekannt ist)
Man hält ein Lineal in 50cm Abstand vor die Augen und misst die Höhe oder Breite in Millimetermeter.
km = Objektgröße in Meter / angezeigte Millimeter * 2
mittels Doppelmessung
Man hält ein Lineal mit festgelegtem Abstand vor die Augen und misst die Breite oder Höhe in Zentimeter. Dann bewegt man sich so lange auf das Objekt zu, bis es einen Zentimeter größer erscheint. Multipliziert man die zurückgelegte Strecke mit dem zuerst gemessenen Wert erhält man die noch vor einem liegende Entfernung.

Positionsbestimmung

Bei Zweifel, ob man sich auf der Nord- oder Südhalbkugel aufhält, beobachtet man ca. 10 Minuten lang die Sonne. Bewegt sie sich von links nach rechts oder umgekehrt? Gilt nicht zwischen den Wendekreisen (zwischen 23,5° Nord und 23,5° Süd).

Längengradbestimmung

Um den Längengrad zu erhalten muss die GMT und die wahre Ortszeit (WOZ: bestimmt den höchsten Sonnenstand als 12:00 Uhr Mittags) bekannt sein. Die Sonne bewegt sich 15°/h.

Breitengradbestimmung

auf der Nordhalbkugel
Man misst man den Winkel zwischen Horizont und Polarstern.
generell mit Hilfe der Mittagssonne
Standort nördlich der Sonne und Sonne nördlich des Äquators: 90° - Winkel zwischen Horizont und Sonne + der oberen Breite der Sonne.
Standort nördlich der Sonne und Sonne südlich des Äquators: 90° - Winkel zwischen Horizont und Sonne - der oberen Breite der Sonne.
Standort südlich der Sonne und Sonne südlich des Äquators: 90° - Winkel zwischen Horizont und Sonne + der oberen Breite der Sonne.
Standort südlich der Sonne und Sonne nördlich des Äquators: 90° - Winkel zwischen Horizont und Sonne - der oberen Breite der Sonne.

Bestimmung der Himmelsrichtung (Nordhalbkugel)

Achtung: Abweichung zwischen der wahren Ortszeit (WOZ; bestimmt den höchsten Sonnenstand als 12:00 Uhr Mittags) und der definierten Zeit durch die Zeitzone und der eventuellen Sommerzeit (Sommerzeitregelung in der EU: vom letzten Sonntag im März um 02:00 Uhr MEZ bis zum letzten Sonntag im Oktober 03:00 MESZ). => Während MESZ erreicht die Sonne um ungefähr 13:00 Uhr ihren höchsten Stand.

Sonnenauf- und Untergang

Faustregel für gemäßigte Breiten (zwischen 23,5° und 60° Breitengrad)

DatumAufgangUntergang
21.03.O (90°)W (270°)
22.06.NO (45°)NW (315°)
23.09.O (90°)W (270°)
21.12.SO (135°)SW (225°)

Einen Monat vor und nach den Tag- und Nachtgleichen fallen Auf- und Untergang nahezu in die Mitte zwischen diesen Richtungen.

2 - 3 Stunden nach Sonnenaufgang (vor Sonnenuntergang) erhält man den Sonnenaufgangspunkt (-untergangspunkt) mittels einer Geraden (Stock, Lineal, etc.) gehalten im Winkel der Sonnenbahn (90° - Breitengrad) und deren Schnittpunkt mit dem Horizont, oder kennt man die genaue Zeit die seit Sonnenaufgang vergangen ist, hat die Gerade eine Länge von 2,5 cm pro 10 Minuten, bei einem Abstand von 57,3 cm zu den Augen.

Schattenmethoden mittels Stock

analoge Uhr

Die Uhr wird wagerecht, der Stundenzeiger Richtung Fußpunkt der Sonne am Horizont gehalten. Die Winkelhalbierende zur Ziffer 12 weist Richtung Süden (nur in gemäßigten Breiten (zwischen 23,5° und 60° Breitengrad) und wenn die Mittagshöhe der Sonne 45° nicht übersteigt, ansonsten extrem ungenau).
Für das genaue Verfahren muss die Uhr parallel zum Himmelsäquator (90° - Breitengrad) und ein dünner Stab (Streichholz) am Rand der Uhr mittig zwischen Stundenzeiger und Ziffer 12 senkrecht zum Zifferblatt gehalten werden. Die Uhr wird so gehalten, dass die 12 nach oben zeigt. Dann dreht man sich solange bis der Schatten des Stabes auf die Achse der Zeiger fällt. Jetzt zeigt die 12 nach Süden. Zu beachten sind natürlich die Sommerzeit und die Abweichung zur wahren Ortszeit. Für den Notfall eine eher komplexe Methode.

Sonnenkompass

Mittig einer Kante eines ungefähr Postkaten großen flachen Karton oder Brettes befestigt man senkrecht einen 3 - 5 cm langen Stab. Von diesem aus zeichnet man eine Gerade als Nordpfeil und richtet den Sonnenkompass aus. Nun markiert man im Verlauf eines ganzen Tages die Schattenspitzen. Diese Punkte verbindet man zu einer Linie. Bei einer exakt wagerechten Aufhängung (Schnüre an den vier Ecken) kann dieser Kompass mehrere Wochen verwendet werden. Man muss den Kompass so drehen, dass die Schattenspitze die Linie tangiert (Vor- und Nachmittag muss unterschieden werden).

Mondnavigation

rechte Mondseite beleuchtet = zunehmend; linke Mondseite beleuchtet = abnehmend

Die beleuchtete Seite des Mondes ist der Sonne am nächsten, daher:

Eine ungefähre Nord-Süd-Linie ergibt eine Gerade über die Sichelenden. Auf der nördlichen Halbkugel zeigt der Schnittpunkt mit dem Horizont Richtung Süden.

Ist die wahre Ortszeit bekannt kann man die ungefähre Himmelsrichtung festlegen:

18:0021:0024:0003:0006:00
erstes Viertel:SSWW
Vollmond:OSOSSWW
letztes Viertel:OSOS

Orientierung nach den Zenitsternen

Mit der Spitze eines schräg in die Erde gesteckten Stockes visieren wir einen Stern direkt über uns an. Nach einiger Zeit kann man die Bewegungsrichtung des Sterns erkennen: Die Richtung ist immer Westen.
Achtung: Funktioniert nicht bei zirkumpolaren Sternen.


Verhandlungsstrategien

Das Harvard-Konzept

  1. Menschen und Probleme getrennt voneinander behandeln (hart in der Sache, weich zum Menschen)
  2. Interessen statt Positionen in den Mittelpunkt stellen
  3. Für sich, so wie gemeinsam mit dem Verhandlungspartner Alternativen entwickeln
  4. Einigung auf neutrale Beurteilungskriterien zu Bewertung unterschiedlicher Lösungsalternativen

Psychologische Verhandlungsprinzipien

  1. Das Kontrastprinzip
    Hohe, unerfüllbare Forderung als Ziel der Verhandlung stellen, dann die eigentliche und wesentlich einfacher zu erfüllende Forderung nachschieben. Hoher Preis durchgestrichen, darunter niedrigerer Preis.
  2. Das Konsequenzprinzip
    Menschen werden immer versuchen eine einmal getroffene Entscheidung zu untermauern. Wenn Sie zu diesem Punkt "ja" sagen und zum nächsten Punkt "ja" sagen, dann werden Sie konsequenterweise auch folgendes bejahen müssen.
  3. Das Vergeltungsprinzip
    Geschenke verursachen einen "Wiedergutmachungsdruck". Zugeständnisse rufen Zugeständnisse hervor - funktioniert in Verbindung mit dem Kontrastprinzip.
  4. Das Prinzip der allgemeinen sozialen Zustimmung
    Funktioniert hauptsächlich bei unentschlossenen Menschen. Beispiele von Firmen oder Personen anführen, die gleiche Entscheidung gefällt haben und vom Gesprächspartner im entsprechenden Bereich als kompetent angesehen werden.
  5. Das Knappheitsprinzip
    Angaben wie: "nur solange Vorrat reicht", oder "zeitlich befristete Aktionen"

Strategien im Umgang mit Killerphrasen

Fragen steuern das Gespräch

Sehr gut geeignet sind dazu indirekte Fragen, wie die

Mittels hypothetischer Fragen lässt sich auch mal ein "Nein" wieder auflösen!


Zeitmanagement

KategorieZeitliche Verteilung der Tätigkeiten
Ahöchst wichtig (In Zeiten ohne Störungen legen)
Bauch noch wichtig (In Zeiten mit wenig Störungen legen)
Cweniger wichtig (In Zeiten voller Störungen legen)
Din Ablage "P" (Wenn möglich)
07:00 - 09:00
Kurzzeitgedächtnis funktioniert am besten
(Unterlagen für Besprechungen am Vormittag durchgehen)
09:00 - 12:00
für große geistige Herausforderungen
(Denken, Erkennen, Entscheiden / wichtige Sitzungen, Ideen, Projekte)
10:00 - 12:00
Gehirn entfaltet maximale Kapazität
12:30 - 15:00
Mittagsloch
(einfache Dinge erledigen)
15:00 - 17:00
Größte Fingerfertigkeit und das Langzeitgedächtnis arbeitet auf Hochtouren
(einförmige Tätigkeiten und bestes Lernen)
16:00 - 18:00
Optimale körperliche Leistung
02:00 - 06:00
Schlechteste Nachtsicht, geringstes Geschick und minimale Aufmerksamkeit
08:00-12:00
Es werden die meisten Geschlechtshormone ausgeschüttet
(beste Zeit für Liebe)